Südharz Kali GmbH Bernterode Kaliwerk Bürgerinitiative Eichsfeld-Wipperaue BI "Eichsfeld-Wipperaue"

Stopp

für Südharz Kali GmbH in Bernterode und Bernterode (Schacht) im Eichsfeld

Die Südharz Kali GmbH plant in Bernterode und Umgebung im Auftrag eines australischen Konzerns ein riesiges Bergwerk und Produktionsanlagen mit Gebäuden von bis zu 50 m Höhe in unmittelbarer Nähe von Wohngebäuden der Einwohner!

„Es soll hier das größte Kalivorkommen Westeuropas im deutschen Südharz abgebaut werden“, so South Harz Potash Ltd. und Südharz Kali GmbH.

Das hat gravierende Folgen für uns!

Wir als Bürger von Bernterode setzen uns ein für den Erhalt und den Schutz der Lebensbedingungen für uns und unsere Kinder, für die bedrohte Tierwelt, für unsere Umwelt und für unser Landschaftsbild!

Es kommt auf jeden Einzelnen an, sich gegen dieses Vorhaben zu engagieren.

Bürgerinitiative “Eichsfeld-Wipperaue”

Ziel: 2.500

Unterschriften

Helft mit und unterzeichnet die Online-Petition auf change.org. Jede Stimme zählt! 

Bis zum Ziel 61%
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Südharz Kali GmbH?

South Harz Potash Limited (Ltd.), früher bekannt als Davenport Resources Ltd., wurde 2015 in Australien gegründet und hat sich auf die Entwicklung von Kalibergbauprojekten spezialisiert.

South Harz Potash Ltd. ist eine sogenannte Junior Mining Company. Das bedeutet, dass das Unternehmen derzeit noch nicht selbst produziert, sondern die Projekte entwickelt. Für Kleinanleger besteht der besondere Reiz einer Investition darin, dass man mit einem geringen Investitionsvolumen eine große Anzahl von Unternehmensanteilen (Aktien) erwerben kann. Im Englischen bezeichnet man solche Anlagen als Penny Stocks.

 

South Harz Potash Ltd., das über die Südharz Kali GmbH das Bergbauvorhaben vorantreibt, ist an der australischen Börse in Perth unter dem Symbol SHP gelistet. Zusätzlich werden ihre Anteile an der Frankfurter Börse unter dem Tickersymbol D860 gehandelt. 

Die Südharz Kali GmbH, eine 100%ige deutsche Tochtergesellschaft von South Harz Potash Ltd., besitzt im so bezeichneten Südharz-Kalirevier drei unbefristete Abbaulizenzen – Ohmgebirge, Ebeleben und Mühlhausen-Nohra – sowie zwei Erkundungslizenzen – Küllstedt und Gräfentonna.

Die teils 50 Meter hohen Industriegebäude und Hallen sollen in einer Entfernung von unter 50m zu den nächstgelegenen Wohnhäusern errichtet werden mit Lärm-, Licht- und Umweltverschmutzung im 24-7 Dauerbetrieb für den ganzen Ort!

Südharz Kali GmbH Bernterode Kaliwerk Bürgerinitiative Eichsfeld-Wipperaue BI "Eichsfeld-Wipperaue"
  • 500 bis 700 neue Arbeitsplätze (die besetzt werden müssen bei Fachkräftemangel) und Unterbringung / Ansiedlung dieser Arbeitskräfte
  • Lärm, Emission von Feinstaub, Salzstäube, Lichtsmog und andere schädliche Materialien
  • Belastung durch LKW-Schwerlastverkehr (416 LKW pro Tag, alle 1,7 Minuten ein zusätzlicher 40-Tonnen-LKW)
  • Verbrauch an Dieselkraftstoff von rund 14,7 Mio. Liter/Jahr
  • Ausstoß an schädlichen Treibhausgas ca. 850.000 Tonnen CO² pro Jahr aus LKW-Verkehr und Energieversorgung
  • Zerstörung vom Landschaftsbild, sowie land- und forstwirtschaftlichen Flächen
  • enormer Wasserbrauch und dadurch Absenkung des Grundwasserspiegels im Eichsfelder Kessel
  • Vertreibung von Pflanzen und Tieren aus ihrem Lebensraum
  • mit dem Energieverbrauch könnten 133.000 Einfamilienhäuser pro Jahr versorgt werden, dies entspricht rund 500.000 Einwohnern, vergleichbar mit einer Großstadt oder 5x die Anzahl der Einwohner des gesamten Eichsfeldes
  • mögliche Versalzung unserer Gewässer
  • Erosionsgefährdung
  • Senkungen / Erdfälle / Einstürze
  • die Absenkung des Grundwasserspiegels im gesamten Eichsfelder Kessel! Für die Produktion werden 75 m3 Wasser/ STUNDE benötigt (Verbrauch von 2 Familienhaushalt ca. 150 m3/JAHR)
  • Lärmbelästigung und Luftverschmutzung durch Produktion und Transport auf Straße und Schienen
  • Mögliche Versalzung in Bächen und Seen
  • Massive Emissionen durch LKW-Verkehr auf unseren Straßen
  • Profitgier und Ausbeutung unserer Ressourcen und der Region
  • ein sauberes und für alle Einwohner lebenswertes Eichsfeld
  • für den Erhalt unserer historisch gewachsenen und landschaftlich reizvollen Gegend
  • für den Erhalt des Lebensraums für Mensch und Tier
  • für die Verhinderung der enormen Mengen an Treibhausgasen, mit der  dieses Vorhaben gegen die Erreichung der Klimaziele des ganzes Landes steht

Presse & Medien

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Meldungen

Zeitungsartikel

Warum diese Ablehnung? Das bringt doch Steuereinnahmen für die ganze Region.

Steuern werden auf den Gewinn gezahlt. Bei Investitionen im dreistelligen Millionenbereich wird es Jahre dauern, bis eventuell Gewerbesteuern anfallen. Bei mehreren Standorten (Sitz der GmbH in Erfurt und Produktionsstätten im Eichsfeld) erfolgt eine Zerlegung der Gewerbesteuer. Was so viel bedeutet wie – die einen bekommen den Kuchen, die von der Produktion betroffenen Menschen nur die Krümel.

Wir wehren uns!

Für unsere Kinder

Das Aufwachsen in der Nähe von Industrieanlagen kann für Kinder aus verschiedenen Gründen problematisch sein. Die Umweltbelastungen wie Luftverschmutzung, Lärm und potenzielle Kontamination von Wasser und Boden können zu langfristigen gesundheitlichen Folgen führen, darunter Atemwegserkrankungen, Entwicklungsverzögerungen und andere chronische Gesundheitsprobleme. Der Zugang zu grünen Flächen und sicheren Spielbereichen ist extrem eingeschränkt, was für die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern entscheidend ist. So weit lassen wir es auf keinen Fall kommen!

Für die Umwelt

Die Vermeidung von solchen monströsen Industrieanlagen spielt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel, da dieses Vorhaben nicht nur eine massive Quelle von Treibhausgasemissionen ist, sondern auch eine große Gefahr für die Verfügbarkeit und Qualität des Trinkwassers im gesamten Landkreis darstellt. Die damit verbundenen Emissionen und Umweltverschmutzungen könnten die Gesundheit der Dorfbewohner gefährden und die lokale Flora und Fauna schädigen, wodurch die biologische Vielfalt des Eichsfelds bedroht wird.

Für unseren Ort

Ein riesiges Kali- und Düngemittelwerk in unmittelbarer Nähe eines kleinen Dorfes im Eichsfeld zu bauen, würde die Lebensqualität und das natürliche Erbe der Region erheblich beeinträchtigen. Zudem würde die industrielle Aktivität das landschaftliche Bild und den kulturellen Charakter dieser historisch gewachsenen und landschaftlich reizvollen Gegend erheblich stören, was unverhältnismäßig große und negative Auswirkungen auf die Lebensweise der Einwohner haben wird.

Fragen

Wir haben viele Fragen, auch an die Politik.

Wenn der Schatz unter dem Ohmgebirge so eine wertvolle Ressource ist, warum wurden die Abbaurechte und die Ausbeutung dieses Bodenschatzes einem ausländischem Investor überlassen?

Warum hat kein deutsches Unternehmen aus der Branche diese Rechte erworben und nutzt diesen Rohstoff? Weil wir selber das KnowHow nicht haben? Weil die Investoren trotz der hohen Energiepreise und Rahmenbedingungen hier in Deutschland Kali & Düngemittel konkurrenzfähiger produzieren und auf dem Weltmarkt verkaufen können als ein inländisches Unternehmen?

Noch einmal die Frage: warum soll ein ausländischer Investor damit Profite erwirtschaften auf Kosten und zu Lasten unserer Bürger und unserer ganzen Region?

Warum darf eine kleine GmbH mit minimalster Haftung hier als Verantwortlicher agieren und die potentiellen Risiken und Langzeitfolgen für dieses Mega-Projekt tragen?

Und warum sollten es die Einwohner widerstandslos hinnehmen, dass hier rein wirtschaftliche und politische Interessen durchgesetzt werden sollen auf Kosten der Bevölkerung, die nicht im Geringsten von den erwarteten Gewinnen profitieren wird?

Wir werden das NICHT hinnehmen!

Wir wollen kein zweites Grünheide hier im Eichsfeld, an dessen Beispiel jeder eindrucksvoll sehen kann, wie sich ausländische Investoren an gegebene Versprechen und deutsche Gesetze halten, wenn sie erstmal grünes Licht bekommen haben.

Wir wollen keine Giga-Kali-Factory in unserer Region.

Jeder, der mithelfen will bei dieser Bürgerbewegung, ist herzlich willkommen. Nehmt einfach Kontakt zu uns auf!

Jeder hat eine Stimme und jede Stimme kann etwas bewirken, auch wenn das Kräfteverhältnis auf den ersten Blick im Ungleichgewicht ist. Das muss und darf nicht so bleiben und dafür machen wir uns gemeinsam stark.

Helft alle mit!

Was können wir tun? Gegen Profitgier Für unsere Kinder Für unsere Zukunft Für unsere Umwelt Für unseren Ort Für das ganze Eichsfeld 

Unterzeichnung Online-Petition
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Die weltweit größte Petitionsplattform für gesellschaftliche Veränderung auf change.org mit unserer Petition.

Petitionen spielen eine wichtige Rolle in der modernen Gesellschaft und Demokratie, weil sie eine Reihe von wesentlichen Funktionen erfüllen: sie ermöglichen es den Bürgern, ihre Meinungen, Sorgen und Forderungen direkt an Entscheidungsträger, Organisationen und die Öffentlichkeit zu kommunizieren. Dies stärkt die demokratische Beteiligung und gibt den Menschen ein Mittel, sich Gehör zu verschaffen. Petitionen helfen dabei, Aufmerksamkeit für Themen zu schaffen, die möglicherweise von den Medien oder Politikern übersehen werden. Sie können dazu beitragen, wichtige soziale, umweltbezogene oder politische Angelegenheiten in den Vordergrund zu rücken.

Stellungnahme an das LVA Weimar
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Einwände zur Raumverträglichkeitsprüfung für das Projekt unbedingt beim Landesverwaltungsamt Thüringen einreichen:

poststelle@tlvwa.thueringen.de

raumordnung@tlvwa.thueringen.de

oder per Post an:

Thüringer Landesverwaltungsamt
Jorge-Semprún-Platz 4
99423 Weimar

Wichtig: nur noch bis zum 01.04.2024 möglich!

Wir brauchen Mitstreiter
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Wir brauchen jede Hand und jeden Kopf von Menschen, die unsere Ansichten und Befürchtungen bei diesem Projekt teilen. Vor allem auch kompetente Expertise von:

  • Geolog:innen 
  • Biolog:innen
  • Fachanwält:innen für Verwaltungsrecht
  • Naturschützer:innen
  • Umweltmediziner:innen


Wer jemanden kennt oder selber Experte/Expertin auf diesen Gebieten ist, meldet euch bitte unter mitstreiter@stoppt-suedharz-kali.de

Die Informationen verbreiten
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Du kannst uns auf ganz einfache Weise helfen, diese wichtigen Informationen zu verbreiten:

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